ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

 

DER MAKLERVERTRAG UND DESSEN ZUSTANDEKOMMEN

Das Entstehen des Maklervertrags zwischen dem Kunden und uns kann durch schriftliche Vereinbarungen oder durch das in Anspruch nehmen der unserer Maklertätigkeit auf Grundlage bzw. in Kenntnis der für die erfolgreiche Vermittlungs-/Nachweistätigkeit anfallender Provisionsforderungen zustande kommen.

Die Laufzeit des Vertrages ist individuell gestaltet. Der Maklervertrag verlängert sich jedoch automatisch um einen Monat, wenn nicht eine Vertragspartei mit einer Frist von einem Monat vor Vertragsende schriftlich gekündigt hat.

 

RECHTE DES KUNDEN

Während der Laufzeit des Maklervertrags ist der Kunde nicht berechtigt andere Makler mit Vermittlungs- und/ oder Nachweistätigkeiten des Vertragsobjektes zu beauftragen. Bei schuldhaftem Verstoß gegen diese Regelung haftet der der Kunde für die hierdurch entstandenen Schäden.

HAFTUNG

Wir stützen uns bei unseren Vermittlungs- und/ oder Nachweistätigkeiten auf die Informationen oder Auskünfte Dritter bzw. Vertragspartner oder anderen Auskunftsbefugten. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann keinerlei Haftung übernommen werden. Vorbehalten werden Irrtum und/oder Zwischenverkauf sowie Zwischenvermietung.

 

DOPPELTÄTIGKEIT
Wir sind berechtigt, soweit keine Kollision von Interessen vorliegt, auch für die andere Partei des Hauptvertrages provisionspflichtig tätig zu werden.

 

WEITERGABEVERBOT
Sämtliche Informationen, inklusive der Objektnachweise des Maklers sind ausdrücklich für den Kunden bestimmt. Ihm ist es ausdrücklich untersagt, die Informationen zum Objekt sowie die Objektnachweise ohne ausdrückliche Zustimmung des Maklers, an Dritte weiterzugeben. Die Zustimmung muss schriftlich erfolgen. Verstößt ein Kunde gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Kunde verpflichtet, dem Makler die mit ihm vereinbarte Provision zuzüglich Mehrwertsteuer zu entrichten.

 

MAKLERPROVISION
Es gilt der im Exposé oder Inserat genannte Provisionssatz.
Dieser beträgt im Allgemeinen für:
- Mietobjekte: 2,38 Monatsmieten inkl. Mehrwertsteuer
- Kaufobjekten: 4,76% des notariellen Verkaufspreises inkl. Mehrwertsteuer.
Sollte in einem schriftlichen Maklervertrag eine andere Vergütung vereinbart sein, so gilt diese als vereinbart. Der Provisionsanspruch entsteht, sobald der Nachweis oder die Vermittlung des Maklers für ein Kauf-, Miet- oder Pachtvertrag zustande kommt. Die Maklerprovision ist fällig mit Zustandekommen des rechtskräftigen Hauptvertrages. Der Provisionsanspruch ist im Sinne von § 652 Abs. 1 BGB mit Abschluss des wirksamen Hauptvertrages fällig, wenn der Hauptvertrag auf unserer vertragsgemäßen Nachweis-/Vermittlungstätigkeit beruht.

 

ERSATZ- UND FOLGEGESCHÄFTE
Auch bei einem Ersatzgeschäft besteht eine Honorarpflicht des Auftraggebers gemäß der vereinbarten Provision
Ein solches liegt z. B. vor, wenn der Auftraggeber im Zusammenhang mit der vom Makler entfalteten Tätigkeit von seinem potenziellen und vom Makler nachgewiesenen Hauptvertragspartner eine andere Gelegenheit zum Hauptvertragsabschluss erfährt oder über die nachgewiesene Gelegenheit mit dem Rechtsnachfolger des potenziellen Hauptvertragspartners den Hauptvertrag abschließt oder das nachgewiesene Objekt käuflich erwirbt, anstatt es zu mieten, zu pachten bzw. umgekehrt. Um die Provisionspflicht bei Ersatzgeschäften auszulösen, ist es nicht erforderlich, dass das provisionspflichtige Geschäft mit dem ursprünglich vorgesehenen wirtschaftlich gleichwertig im Sinne der von der Rechtsprechung zum Begriff der wirtschaftlichen Identität entwickelten Voraussetzungen sein muss.

 

HAFTUNGSBEGRENZUNG
Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, soweit der Kunde durch das Verhalten des Maklers keinen Körperschadenerleidet oder sein Leben verliert.

 

VERJÄHRUNG
Die Verjährungsfrist für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt 3 Jahre. Diese beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die Verpflichtung zum Schadensersatz auszulösende Handlung begangen wurde.

 

SALVATORISCHE KLAUSEL
Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber wirksam. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwiderläuft.

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